Murten


Eine historische Stadt am See

Murten ist Hauptort des freiburgischen Seebezirks und liegt spürbar
auf der Sprachgrenze. Die meisten MurtnerInnen sprechen deshalb
beide Sprachen. Vor dem Berntor, dem Stadtwahrzeichen, wird
manchmal auch „Pétanque“ gespielt.

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Die Schlacht bei Murten 22. Juni 1476

Politische Lage Im 15. Jahrhundert verwickelten sich die Eidgenossen erstmals in grösserem Stil in die europäische Politik. Sie wurden umworbene Bündnispartner und Söldner und mischten sich – vor allem der Rat von Bern – aus territorialen Interessen ein. Als schmales, doch nicht geschlossenes Band lag das Herrschaftsgebiet von Karl dem Kühnen von Burgund zwischen Frankreich und dem Deutschen Reich. Karls Ziel war es, Burgund zu einem zusammenhängenden Gebiet von der Nordsee bis zu den Alpen auszubauen. Er übte deshalb Druck auf Lothringen und Savoyen aus. Ludwig XI. von Frankreich und Kaiser Friedrich III. fühlten sich bedroht. Der Streit zwischen dem gefürchteten und militärisch bestens gerüsteten Fürsten Europas und den Eidgenossen waren ihnen deshalb recht. Auf eidgenössischer Seite war Bern, das sein Territorium gegen die savoyische Waadt und den Jurafuss auszuweiten versuchte, treibende Kraft.

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